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Lichtobjekte mit liturgischem Inhalt

In der Kelheimer St. Pius-Kirche wurden zwei Werke Michael Buchners installiert. Bei den Kirchgängern kommen diese gut an.

Kelheim. Schon früh hatte der Kelheimer Michael Buchner als Abschlussarbeit seiner Ausbildung zum “Gestalter im Handwerk” erste Überlegungen dazu angestellt, eine Leuchte für die Kirche St. Pius zu entwickeln. Nun ist dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Die Symbolik der Berührung zweier Hände von Mensch zu Mensch im Kirchenraum, aber auch die Begegnung zwischen Gott und Mensch, die immer auch Licht und Wärme bedeute, steht im Fokus der Arbeit. Nach einer Vorstellung des Projekts in der Kirchenverwaltung habe es “grünes” Licht für eine Installation “auf Probe” im Kirchenraum gegeben, berichtet der Kirchenpfleger von St. Pius, Raimund Fries. Die Resonanz der Kirchenbesucher zu diesem außergewöhnlichen Objekt sei so motivierend und ermutigend gewesen, dass die Kirchenverwaltung den einstimmigen Beschluss fasste, im vorderen Kirchenraum zwei “Buchner-Werke” anzuschaffen.
Bis vor kurzem war noch der erste Prototyp der Leuchte in St. Pius zu sehen. In den vergangenen Tagen jedoch wurde es ernst: Michael Buchner rückte mit Hebebühne und Helfern an, um die Musterleuchte abzunehmen und stattdessen zwei eigens für St. Pius hergestellte und leicht modifizierte neue Lichtobjekte zu installieren. Dazu aber waren vorab wegen der elektrischen Anlagen umfangreiche Vorbereitungsarbeiten erforderlich. Die Leuchten sind elektronisch steuerbar, damit die unterschiedlichen liturgischen Farben Weiß, Rot, Grün, Violett, die lichttechnisch dargestellt werden, zur Geltung kommen. “Die modernen bunten LED-Lichter, die auch gedimmt werden können, bringen mit ihrer ausgeprägten Symbolkraft besondere Lebendigkeit in den Kirchenraum”, so Fries.
“Eine Kirche verändert ihr Gesicht. Die Leuchten von Michael Buchner korrespondieren durch ihre variablen Farbgebungen gut mit den bunten Sitzkissen”, fasst Kirchenpfleger Raimund Fries zusammen. Beides zusammen ergänze sich optimal und werde dem Motto “St. Pius wird bunt” gerecht.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

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